Gewalt gegen Polizei

 

Polizisten im Visier - Gewalt gegen Polizei aus Sicht der Täter

Im ZKPF wird sich dem Phänomen „Gewalt gegen Polizei“ sowohl aus dem Blickwinkel der angewandten als auch der empirischen Kriminologie gewidmet, wobei sich aufgrund der bisherigen Vernachlässigung in der bisherigen Forschung insbesondere der Blickwinkel der Angreifer in den Fokus genommen und die Datenlage somit komplettiert wird. So führte die ZKPF-Leiterin und ehemalige Polizeibeamtin, Rita Steffes-enn, 2011 eine kriminologische Untersuchung zu dieser vom sog. Wokplace Violence (Gewalt am Arbeitsplatz) mit am stärksten betroffenen Berufsgruppe durch. Die Datenerhebung erfolgte in Form qualitativer Interviews durch Täterbefragungenauf das Phänomen "Gewalt gegen Polizeivollstreckungsbeamte / Polizeivollstreckungsbeamtinnen". Die Stichprobe setzte sich ausschließlich aus der aufgrund der Erkenntnisse der KFN-Studien als Hochrisikogruppe einzustufenden Klientel zusammen: Männlich, unter 25 Jahren und bereits vor dem Angriff polizeilich in Erscheinung getreten. Mit diesem Forschungsprojekt wurden erstmals wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse aus der Binnensicht der Täter auf das Phänomen „Gewalt gegen Polizeibeamte / Polizeibeamtinnen“ erhoben. Derzeit wird das Phänomen aus Tätersicht im Rahmen einer weiterführenden Foschungsarbeit vom Rita Steffes-enn untersucht. Im Seminar wird der Schwerpunkt je nach Bedarf auf die Vorstellung der zentralen Befunde der Forschungsarbeit und den Forschungsausblick für Kriminologie, Polizeiwissenschaft und Polizeiforschung oder aber auf die zahlreichen Erkenntnisse für eine kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Polizeiarbeit, Ausbildung und Prävention gelegt. Zu dem Thema Gewalt gegen Polizei aus Sicht des polizeilichen Gegenübers verfügt das ZKPF somit über eine besondere Expertise. Diese zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass wir inzwischen zahlreiche Polizeikräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz fortgebildet haben.

Vorträge: mehr als 6.000 Polizeikräfte
face-to-face-Training: mehr als 1.000 Polizeikräfte

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Deeskalations- & Körpersprachetraining 'face-to-face'

'face-to-face' ist ein auf die Körpersprache fokussiertes Verhaltens-, Deeskalations- & Kommunikationstraining, das auch den speziellen Bedürfnissen und Anforderungen in den Arbeitsfeldern Polizei, Justizvollzug & Forensik gerecht wird. Das Training weist einen großen Anteil an Selbsterfahrung zur Körpersprache auf, wodurch die Fortbildung sehr praxisorientiert ist. Eine Modifizierung des Angebotes für andere Fachbereiche und Hilfeeinrichtung ist selbstverständlich möglich. 
Dieses Training wird von einem zweiköpfigem Referenteam geleitet: Markus Brand & Rita Steffes-enn

Exemplarische Rückmeldungen aus Inhouse-Seminaren 'face-to-face'

„Viele praktische Übungen, hoher Wert an Selbsterfahrung."
„Es war durch und durch eine hochinteressante und lehrreiche Veranstaltung, die durch die Professionalität und die Gestaltung der Referenten geprägt war. Diese Veranstaltung ist jedem Polizeibeamten zu empfehlen. Weiter so!"
„Kompliment an das gesamte Team! Eine der interessantesten Veranstaltungen an denen ich teilgenommen habe."
„Der Kurs wurde von einem sehr kompetenten Referententeam geleitet. Jeder Kursteilnehmer bekam einen Einblick, wie man auf andere Mitmenschen anhand der Körpersprache wirken kann."
„Sehr guter Kursaufbau, so wenig Theorie wie möglich und doch nötig. Sehr gute und kompetente Ausbildner(in). Kurs sehr gut vorbereitet und sehr lehrreich."

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Presse zu 'face-to-face':

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Das Buch zu dem in 2012 abgeschlossenen Forschungsprojekt von Rita Steffes-enn

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Bei bestehendem Interesse, zögern Sie bitte nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.

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