Sexuell übergriffige Kinder

Nachfolgend finden Sie exemplarische Seminarinhalte, die bei Inhouse-Seminaren selbstverständlich den Anforderungen Ihrer Institution maßgeschneidert angepasst werden. 

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Sexuelle Übergriffe durch Kinder

Der adäquate Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern stellt besondere Herausforderungen an Fachkräfte. Gerade in diesem sensiblen Bereich bedarf es Fachwissen, um insbesondere sexuelle Übergriffe von alterstypischem sexuellem Ausprobieren, sogenannten „Doktorspielen" unterscheiden und demzufolge fachlich-sachlich mit der jeweiligen Facette umgehen zu können.

Das Seminar geht neben bindungstheoretischen Aspekten auch auf die psychosexuelle Entwicklung von Kindern ein, um davon ausgehend konkrete sexuelle Handlungen besser einschätzen zu können und übergriffigem Verhalten entgegen zu steuern. Im Seminar werden die Besonderheiten im Bereich der Viktimologie ebenso beleuchtet wie fachliche Empfehlungen für die Implementierung von sexualpädagogischen Konzepten. Nicht zuletzt werden an Fallbeispielen mögliche Fallmanagementstrategien im Umgang mit übergriffigen und betroffenen Kindern und deren sozialem Umfeld abgeleitet.

Themenschwerpunkte:

  • entwicklungspsychologische & bindungstheoretische Aspekte
  • Abgrenzung sexueller Übergriffe
  • Handlungsempfehlungen zu Präventions- und Fallmanagement

Beispielhafte Referenzen aus offenen Seminaren:
"Gut gefallen haben mir die übersichtliche Art und Weise des Vortrags, die Haltung zum Thema und zu erzieherischem Handeln. Sehr nützlich für die Arbeit mit jungen Menschen in der Jugendhilfe. Macht Mut, mit besonders schwierigen jungen Menschen zu arbeiten."
"Fundierte Wissensvermittlung und gute Fallbeispiele. Wir haben sehr gutes Handwerkszeug mitbekommen."
"Viele praktische, nachvollziehbare Beispiele und sehr lebendige, fundierte Darstellung der Seminarinhalte."
"Zwei Tage voller Inspiration und Aufklärung. Das Seminar hielt alles was ich mir erhofft hatte, in einer Atmosphäre von Offenheit und, trotz des ernsten Hintergrundes, auch angenehmer Lockerheit."
"Das Seminar war sehr angenehm, locker gestaltet. Ich erlebte es als sehr aufschlussreich und bereichernd für meine Arbeit!"

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Prävention & Fallmanagement sexueller Übergriffe

Sexuell übergriffiges Verhalten hat viele Gesichter. Bei Bekanntwerden entsprechender Vorfälle zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen, lassen sich mannigfaltige Konsequenzen auf die betroffenen Systeme ausmachen. Oftmals lassen sich emotionale, persönliche und fachliche Überforderungen mit dem Thema eruieren, die einen professionellen Umgang mit den Vorfällen sowie deren Prävention erschweren, mitunter gar verhindern. Aus diesen Gründen wird im Seminar ein Überblick über die Facetten sexueller Übergriffe gewährt. Übliche Bagatellisierungen und Verleugnungen im Kontext solcher Übergriffe werden dargelegt. Bei sexuellen Übergriffen in Institutionen spielen systemische Betrachtungsweisen stets eine zentrale Rolle und sind erforderlich, um effektive Prävention zu betreiben. Im Seminar werden Handlungsmöglichkeiten für Prävention und Fallmanagement aufgezeigt sowie die Schaffung bzw. Optimierung von präventiven institutionellen Rahmenbedingungen erörtert.

Thermenschwerpunkte:

  • Facetten sexueller Übergriffe
  • Professioneller Umgang mit diesem Phänomen
  • Bagatellisierungs- und Verleugnungstendenzen
  • Betrachtung des Phänomens im System
  • Prävention & Fallmanagement

Beispielhafte Referenzen aus offenen Seminaren:
"Gut gefallen hat mir die Vermittlung der Seminarinhalte gefiehl uns sehr gut. Es wurden viele fachliche Aspekte angesprochen. Reichhaltige Informationen zum Thema."
"Gut gefallen haben mir die Inhalte und der Aufbau des Seminars. Gute Kombination/ Balance von wissenschaftlichen Hintergrund, praktischen Tips und Handlungsabläufen im Falle des Verdachts."
"Gut gefallen hat mir die Art der Wissensvermittlung durch die sehr lebendige Referentin. Kein bisschen Langweilig und sehr viele Denkanstöße."

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Traumata und Störungsbilder bei sexuell übergriffigen Kindern

Diskussionen um die Ursächlichkeit, zumindest aber Korrelation einer psychischen Störung und sexuell übergriffigem Verhalten von Kindern verunsichert nicht selten Fachkräfte, die berufliche Berührungspunkte mit diesen Kindern haben. Dies zeigt sich insbesondere, wenn die Fachkräfte aus dem Bereich der (Sozial-)Pädagogik kommen. Neben der Wissensvermittlung zu Traumaerfahrungen, relevanten Störungsbildern und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Interventionsplanung bietet das Seminar auch praxisorientierte Handreichungen für den (sozial-)pädagogischen Alltag im Umgang mit den betreffenden Kindern.

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Termine offener Seminarangebote finden Sie hier

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Im Falle von bestehendem Interesse, zögern Sie bitte nicht, Kontakt aufzunehmen. ZKPF-Ansprechpartnerin: Rita Steffes-enn

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