Deeskalationstraining in Fällen häuslicher Gewalt | DET®

 

 

 

 

 

 

Allgemeines zum Deeskalationstraining in Fällen häuslicher Gewalt - DET®

Das DET® ist eine Behandlungsmaßnahme für Menschen, die vorrangig im sog. häuslichen Kontext gewalttätig sind bzw. entsprechendes (symbolisches) Drohverhalten zeigen.
Ein Schwerpunkt in diesem Training ist die Bearbeitung destruktiver Bindungsmuster sowie der besonderen Dynamik von Gewaltbeziehungen. Aus diesem Grund wird auf einen systemisch-konfrontativen Ansatz zurückgegriffen.* Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Bedrohungsmanagements sind in der Arbeit mit der Klientel zu berücksichtigen und sind ebenfalls Inhalt der Zusatzqualifikation.
Das DET® wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren durch die Arbeitsstelle für Forensische Psychologie der TU Darmstadt evaluiert. Die Wirksamkeit des Trainings hinsichtlich der Reduktion wurde hiernach als nachgewiesen gewertet.

 

Klienten-Zielgruppe des DET®

Jugendliche, heranwachsende und erwachsene Personen beiden Geschlechts, die im sog. häuslichen Kontext gewalttätig sind. Bewusst wurde nicht die Formulierung "enge soziale Beziehungen" gewählt. Denn so definiert beispielsweise das Gewaltschutzgesetz diesen Begriff sehr eng. Im Begriff der "häuslichen Gewalt" können hingegen auch die Gewalt zwischen jugendlichen Partnern beinhaltet sein. Somit ist der Begriff "häusliche Gewalt" für die Zielgruppen des DET®'s zutreffender.

 

Allgemeines zur Zusatzqualifikation

Die Zusatzqualifikation garantiert einen hohen Praxisbezug. Neben der Vermittlung theoretischen Wissens auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse werden vielfältige Methoden aus verschiedenen bewährten Ansätzen vermittelt.

 

*Das DET® orientiert sich inhaltlich u. a. an den Standards der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt (BAG TäHG).

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Termin des nächsten Zertifizierungskurs: 

   Seminartermine  

 

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